Digitale Bild- und Befunderfassung

Seit 2005 ist unsere Praxis voll digitalisiert, d. h. neben den Schnittbildverfahren wie Magnetresonanztomographie, Computertomographie sowie Ultraschall sind auch die konventionellen Röntgenarbeitsplätze voll digitalisiert. Jede Röntgenaufnahme z. B. der Lunge, des Bauchraumes sowie der Extremitäten als auch z. B. der weiblichen Brustdrüse wird über ein Speicherfoliensystem digital aufgenommen und in einem digitalen Bildarchiv (PACS) gespeichert. Die schriftlichen Befunde sowie die Daten der radiologischen Untersuchung werden im Radiologie-Informations-System, kurz RIS, gespeichert. RIS und PACS sind so miteinander verknüpft, dass von jedem Arbeitsplatz aus jederzeit auf verschiedene Befunde zugegriffen werden kann und ein Vergleich mit Voraufnahmen ermöglicht wird.

Für die Radiologen stehen spezielle, hoch auflösende Monitore für die Befundung zur Verfügung. Die Bilddaten können entweder auf Papier oder auf CD-ROM ausgedruckt werden und dem Patienten zum weiter behandelnden niedergelassenen Kollegen mitgegeben werden. Auf der mitgegebenen CD ist eine Betrachtungssoftware installiert, mit der die Bilder auf jedem handelsüblichen Rechner angeschaut werden können.

Das Diktieren der Befunde erfolgt über ein digitales Spracherkennungsprogramm. Der Befund kann direkt nach Erstellung dem zuweisenden Kollegen übermittelt werden. In der Regel erfolgt dies am Untersuchungstag.